Marburg
Mineralogisches Museum der Philipps-Universität

Firmaneiplatz
35032 Marburg

Im Schatten der Elisabethkirche

Nahe der Elisabethkirche, wo die Ketzerbach in einen Lahnarm fließt, liegen die historischen Gebäude des ehemaligen Deutschritterordens, die nach einer wechselvollen Geschichte in das Eigentum der Universität übergegangen sind und Institute sowie andere Einrichtungen beherbergen.
In dem im Jahre 1515 erbauten ehemaligen Kornspeicher und Backhaus der Ordensniederlassung hat das Institut für Mineralogie ein Museum eingerichtet.

Das Museum

In drei Ausstellungsräumen mit insgesamt knapp 600 Quadratmetern werden rund 3000 Minerale und Gesteine aus der Sammlung des Mineralogischen Museums, das seinen Ursprung in dem 1790 gegründeten "Hessischen Mineralienkabinett" hat, präsentiert. Die Systematik der Ausstellung folgt im wesentlichen der Ordnung des chemisch-strukturellen Mineralsystems. Zusätzlich werden neben heimischen Exponaten Minerale aus Indien und Namibia (Tsumeb), Meteoriten, Erzgangstücke und Gesteine gezeigt. Fluoreszierende Minerale offenbaren ihre farbige Schönheit in einer Dunkelkammer. Ein besonderes Kleinod ist das Original des 63 kg schweren Eisenmeteoriten von Treysa.
Umfangreiche Sonderausstellungen mit wechselnden Themen im dritten (oberen) Ausstellungssaal runden ein Museum ab, das durch seine von hölzernen Stützen getragenen altertümlichen Räume in Kombination mit moderner Präsentation dem Besucher ein besonderes Ambiente bietet.

Trägerschaft

Philipps-Universität Marburg (Land Hessen)

Kontaktadresse

Prof. Dr. Peter Masberg (Leiter), Firmaneiplatz,
Tel.: 06421 2822257 und 2822244,
Fax: 06421 2827077,
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Internet: http://www.uni-marburg.de/fb19/minmus

Öffnungszeiten

Mi 10 — 13, 15 — 18, Do und Fr 10 — 13; Sa und So 11 — 15 Uhr