Obereisenhausen 
Heimatmuseum

Obereisenhausen
Am Tor 1
35239 Steffenberg

Das Dorf Obereisenhausen

liegt an den Ausläufern des Rothaargebirges am Oberlauf der Perf im Breidenbacher Grund. Obereisenhausen wurde zusammen mit Niedereisenhausen und Steinperf - diese drei Orte bildeten ein Kirchspiel - im Jahre 1103 erstmals urkundlich erwähnt. Die Ritter von Dernbach gingen in Obereisenhausen zur Kirche, wo sie einen eigenen Kirchenstuhl besaßen. Aus einem Motiv dieses Stuhles, der sogenannten Schweigerose, entstand das heutige Wappen von Obereisenhausen. In Obereisenhausen wurde auch von 1513 bis 1813 alle sieben Jahre das "Eigengericht" abgehalten.
Im Ort befindet sich ein Backhaus aus dem Jahre 1822, das im Jahre 1907 an-und umgebaut wurde. Dieses bildet mit dem schmucken alten Brunnen den Ortmittelpunkt. Der Brunnen wird aus einem Stollen gespeist, wo nach Kupfer und Erz gegraben wurde. Der Stollen ist 400 Meter lang und wurde im Jahre 1401 stillgelegt.

Das Museum

Keller:

alte Waschküche.

Obergeschoss:

vier Räume, u.a. Schlafzimmer, Küche und Spinnstubenzimmer mit funktionsfähigem Webstuhl und alten Geräten zum Spinnen.

Dachgeschoss:

altes Schulzimmer, Bilderausstellung und altes Wohnzimmer. Nebengebäude: alte Geräte der Landwirtschaft.

Trägerschaft

Brauchtumsgruppe Obereisenhausen e.V.

Kontaktadressen

Klaus Heising (1. Vorsitzender)
Talstraße 21
Tel.: 06464 5335

Öffnungszeiten

Nach Vereinbarung.
Verschiedene Brauchtumsvorführungen in unregelmäßigen Abständen.

Führungen

Auf Anfrage

Eintritt

Frei

Verkehrsverbindung

Über die B 62 von Richtung Dautphetal nach Steffenberg/Obereisenhausen; von der A 45 über Dillenburg nach Steffenberg/Obereisenhausen; aus Richtung Marburg über Bottenhorn nach Steffenberg/Obereisenhausen